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Je erfolgreicher Unternehmen bereits wirtschaften, umso stärker wird der Zwang zur weiteren Verbesserung der internen Abläufe und zur Optimierung der arbeitsteiligen Beziehungen zu Lieferanten und Dienstleistern. Neben Marketing und Verkauf bietet vor allem der Einkauf ein oftmals unterschätztes Potenzial zur Prozess- und Kostenoptimierung…

Fachjournal Technik und Einkauf

14. Februar 2017

„Kennzahlenanalyse erhöht Produktivität im Einkauf“

Je erfolgreicher Unternehmen bereits wirtschaften, umso stärker wird der Zwang zur weiteren Verbesserung der internen Abläufe und zur Optimierung der arbeitsteiligen Beziehungen zu Lieferanten und Dienstleistern. Neben Marketing und Verkauf bietet vor allem der Einkauf ein oftmals unterschätztes Potenzial zur Prozess- und Kostenoptimierung. Um dieses Potenzial zu heben und nachhaltig verbesserte Ergebnisse zu erzielen, lohnt sich in vielen Fällen die temporäre Unterstützung durch eine externe Beratung. Je nach individuellem Bedarf wird ein maßgeschneidertes Vorgehen erarbeitet, um gemeinsam mit dem Einkauf den Ist-Zustand systematisch zu bewerten und umfassend zu optimieren.

„Um unsere Kunden noch effizienter beraten zu können, entwickeln wir unsere Instrumente und Methoden ständig weiter,“ so Ulrich Rehrmann, Geschäftsführender Gesellschafter der GMVK. Das jüngste Tool der GMVK ist eine exklusiv entwickelte Software zur Analyse von Zahlen, Daten und Fakten, die dem Einkauf unmittelbar dabei hilft, seine Produktivität deutlich zu erhöhen.

Spezielle Software für den Einkauf

Mangelnde Transparenz von Kennzahlen und eine suboptimale Stammdatenpflege sind weit verbreitete Probleme im Mittelstand. Rehrmann: „Immer wieder haben uns die Kunden nach Software-Lösungen gefragt, um die Vielzahl der Daten in eine sinnvolle Struktur zu bringen und effiziente Analysen möglich zu machen. Mit dem Einsatz unserer neuen Business-Intelligence-Software haben wir genau diese Lösung. Über alle Benchmarks entstehen automatisch Kennzahlen, die unternehmerische Entscheidungen erleichtern. Ob zum Ende einer Abrechnungsperiode eine Darstellung sämtlicher Einsparungen gewünscht ist oder unterjährig schnelle Analysen zur Bewertung von unterschiedlichen Vergabe-Szenarien benötigt werden – die Software, selbstverständlich mit SAP-Schnittstelle, sorgt für hohe Transparenz gegenüber dem Controlling und stärkt somit die Rolle des Einkaufs im Unternehmen.

„Ein wesentlicher Effekt ist, dass Entscheidungen auf sicherer Datenbasis und somit wesentlich schneller getroffen werden können. Jahrzehnte langes Erfahrungswissen und moderne Software ergänzen sich perfekt und der betriebswirtschaftliche Vorteil zeigt sich bereits nach kürzester Zeit“, berichtet Rehrmann aus erfolgreichen Pilotprojekten in der Automobilindustrie. Die GMVK setzt die Software in der Beratungsarbeit selbst ein, gibt sie aber auch dort, wo es sinnvoll und gewünscht wird, exklusiv an ihre Kunden weiter.

Unterschätztes Betriebsmittel: Werkzeug

Transparenz über die bei ihren Kunden eingesetzten Materialien zu erzeugen, gehört zu den Kernzielen der GMVK – der Schwerpunkt liegt dabei auf B- und C-Produkten, die in vielen Unternehmen nur nachrangig behandelt werden. Dabei steckt nach den Erfahrungen aus vielen erfolgreichen Optimierungsprojekten gerade in diesem Bereich ein erhebliches Potenzial, das sich direkt auf die Wirtschaftlichkeit der Prozesse und Leistungen auswirkt. Im Portfolio der GMVK ist nun in Kooperation mit einem österreichischen Unternehmen ein erweiterter Service. Rehrmann: „Die differenzierte Analyse der Betriebsmittelverwendung, insbesondere der eingesetzten Werkzeuge, ermöglicht jährliche Produktivitätsgewinne in Höhe von garantierten fünf Prozent pro Jahr über einen Zeitraum von drei Jahren. Es geht dabei nicht darum, billiges Werkzeug zu verwenden, sondern gutes Werkzeug, das zuverlässig arbeitet und länger eingesetzt werden kann. Unser Ziel ist es, die Standzeiten der Werkzeuge zu erhöhen und Produktivitätsgewinne zu realisieren.“

Beide Instrumente – Software wie Werkzeuganalyse – sind sofort einsatzfähig und wirken im Team wie ein doppelter Hebel zur Produktivitätssteigerung. Außerdem etabliert sich im Unternehmen eine intensivierte Kommunikation und ein verbesserter Informationsfluss zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen vom Einkauf über Lagerhaltung, Produktion und Instandhaltung. Die hierbei genutzten Informationen führen so ganz nebenbei auch zu einer Stärkung der Position des Einkaufs, der als wesentlicher Innovationsförderer wirksam wird.